Die fantastischen Farben der Natur und das Arbeiten mit Pflanzen im künstlerischen Bereich liegt nicht nur uns am Herzen, sondern fasziniert in den letzten Jahren immer mehr Menschen weltweit.

Ob Färben mit Naturfarben, Ecoprint, Naturdruck, Malen, Schreiben und Zeichnen mit Tuschen und Tinten, das Arbeiten mit Erdpigmenten, aber auch Cyanotypie und andere interessante Darstellungsverfahren für Pflanzen begeistern uns alle!

Mit unserem Online Magazin „Die fantastischen Farben der Natur“ möchten Brunhilde Scheidmeir und Fritz Jeromin regelmäßig auf Neuheiten, Empfehlungen, Tipps und Tricks aus all diesen Gebieten eingehen.

Wir haben dieses Format gewählt, weil es sowohl eine vielfältige Mischung an kürzeren Videobeiträgen erlaubt als auch zum Beispiel Demnstrationen von Vorgehensweisen oder das Zeigen von Büchern und Arbeiten. Die Filme werden immer begleitet von einem Skript, das Rezepte zum Nachschlagen enthält, manchmal auch Bildsequenzen und die Links und Kennwörter, mit denen sich die Filme aufrufen lassen

Fritz Jeromin und Brunhilde Scheidmeir beschäftigen sich seit vielen Jahren mit dem Arbeiten mit Pflanzen, geben Kurse über diese Themen in Mannheim und Speyer und haben zusammen das erste Buch in Deutschland über Ecoprint geschrieben. Sie freuen sich darauf, mit diesem Online Magazin neue Wege beschreiten zu können.


Ausgabe 1

hat das Schwerpunkthema Blauholz: Informationen zu Blauholz * sein ganzes Farbspektrum wird gezeigt * Blauholz brauchen spezielle Beizen * Demo: Färben im Glas mit Blauholz auf Seide.

Weitere Beiträge in Ausgabe 1:

Wie lassen sich Reste von Kupfersulfat neutralisieren, um sie gefahrlos entsorgen zu können? Ihr erfahrt ein einfaches, preiswertes Rezept!

Weizenkleie – das (noch) unbekannte Wasch-und Fixiermittel für Pflanzenfarben.

Literaturempfehlungen. Darunter auch das hübsche, Färbelust machende Buch von BOOTH (Wild gefärbt), dem nur eines fehlt: ein Rezept für Aluminiumacetat (eine küchentaugliche Beize für Pflanzenfasern, die die Autorin empfiehlt).

Deshalb von uns: ein einfach, selbst herzustellendes Rezept für Aluacetat. Jetzt könnt ihr auch nach den Rezepten von BOOTH färben.

Überraschungsrolle – eine Wundertüte voller Ecoprintstoffe! Zuerst eine Bildfolge von 24 Fotos im Skript, wie Brunhilde verschiedene Stoffqualitäten belegt. Anschließend seid ihr in sieben kleinen Videos dabei, wie Brunhilde auspackt und zum Schluss -in einem extra Filmbeitrag- zeigt Brunhilde die trockenen Stoffe und erklärt, wie die Ergebnisse zustande gekommen sind.

Walnusstine – Wunderbarzum Schreiben, Aquarellieren, Abtönen von Papier, Einfärben von Holz, Patinieren. Und natürlich mit Rezept!

Jetzt schon vorsorgen für das Ecoprinten in der kalten Jahreszeit! Es klingt paradox. Aber ja, jetzt schon beginnen, Bläter, Kräuter, Gräser sammeln, pressen und sortiert aufbewahren, denn der nächste Winter kommt bestimmt! Wir geben Tipps für die Monate, in denen die Natur ruht.

Ausblick auf die nächste Ausgabe.


Ausgabe 2 hat drei Schwerpunkte

Die Farbe ROT mit einer Betonung auf Cochenillefärbungen, da diese durch Vorbehandlung, Nachbehandlung sowie Überfärbungen ein besonders großes Farbspektrum aufweist und auf allen Naturfasern verhältnismäßig einfach zu färben ist.

Ein weiterer Schwerpunkt sind Aluminiumbeizen, deren großer Vorteil es ist, nicht selbst farbgebend zu sein (wie z.B. Eisen- oder Kupfersulfat). Da Aluminiumsulfat nur in Verbindung mit Wolle seine hervorragenden Eigenschaften als Beize entfalten kann, braucht es für Seide und Pflanzenfasern eigene Lösungen. Du bekommst im Video und im Skript viele unterschiedliche Rezepte und Tipps für das Vorgehen.

Der dritte Schwerpunkt besteht in Tipps, wie aus schwachen Ecoprints starke Arbeiten mit viel Aussage gemacht werden können. Brunhilde Scheidmeir zeigt an eigenen Arbeiten ganz ausführlich, wie sie mit Cyanotypie, Überfärbungstechniken mit Naturfarben, Shibori, Überdrucken sowie Sticken und Schrift dazu genutzt hat, schwache Drucke zu verbessern und wirkungsvoll zu machen.

Weitere Beiträge in Ausgabe 2:

Literaturempfehlungen: Tolle, informative Bücher aus dem Antiquariat!

Das Magazin 2 besteht aus 16 Videos mit einer gesamten Spieldauer von über 2 Stunden und einem Skript von 14 Seiten mit vielen Rezepten und Zusatzinformationen!